Exoten entpuppen sich oft als komplizierte Mitbewohner
moskito007 19. März 2008
Diesen Artikel haben wir auf www.volksblatt.at gefunden.
Der Haustiertrend geht immer mehr weg von Katze, Hund & Co Spinnen, Leguane und Schlangen sind auf dem Vormarsch
LINZ — Einen gehörigen Schrecken bekam eine Frau am Sonntag im Stadtteil Auwiesen in Linz, als sie auf der eigenen Toilette von einer etwa 70 Zentimeter langen Regenbogenboa gebissen wurde. Das Tier hatte ihr Sohn mit 14 anderen Schlangen in der Wohnung gehalten. Der Besitzer war mit seinen Tieren inzwischen ausgezogen, die Boa hatte sich aber vermutlich versteckt und war so als blinder Mitbewohner in der Wohnung geblieben. Die Feuerwehr fing das ungiftige Tier schnell wieder ein.
Ungeliebte Tiere landen oft im Zoo
Im letzten Jahr hat der Linzer Tiergarten sechs exotische Tiere — darunter Schlangen, Spinnen und auch ein Leguan — aufgenommen, nachdem sie ausgesetzt oder den Besitzern entlaufen waren, berichtet Pfleger Mathias Pagel im VOLKSBLATT-Gespräch: „Für Otto Normalverbraucher ist es oft schwierig, exotische Tiere zu halten. Man muss den Tieren ja eine naturnahe Umgebung
schaffen und das ist oft sehr kompliziert.“ Trotzdem gibt es immer mehr Fans von exotischen Haustieren. Pagel weißt aber auch darauf hin, dass es natürlich auch Halter gibt, die ihre Tiere fachgerecht betreuen. Ähnlich sieht es Thomas Tikatsch, Reptilienfachmann im Zoo Schmiding: „Die private Tierhal
tung ist im österreichischen Tierschutzgesetz geregelt. Wenn die Bedingungen für die artgerechte Haltung erfüllt sind, ist auch der Besitz von exotischen Tieren in Ordnung.“ In Schmiding komme es selten vor, dass Schlangen und Co von überforderten Haltern abgegeben werden, betont Tikatsch.
Mmmh, das stellt sich die Frage wielange die Schlange schon unterwegs war in der Wohnung und vor allem was sie da verspeisst hat^^
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