Deutscher Tierhilfe Verband beteiligt sich an Kaninchenmast-Kampagne

13. März 2009


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Als festlicher Braten haben die Kaninchen vor allem zu Ostern Hochkonjunktur, ihr Fleisch gilt als zart, fett- und cholesterinarm und steht gerade bei dem bewussten Konsumenten hoch im Kurs. So hat sich der Fleischabsatz seit 1995 regelrecht verdoppelt, mehr als 25 Millionen Kaninchen werden in Deutschland jedes Jahr verzehrt, Tendenz stark steigend.

Als festlicher Braten haben die Kaninchen vor allem zu Ostern Hochkonjunktur, ihr Fleisch gilt als zart, fett- und cholesterinarm und steht gerade bei dem bewussten Konsumenten hoch im Kurs. So hat sich der Fleischabsatz seit 1995 regelrecht verdoppelt, mehr als 25 Millionen Kaninchen werden in Deutschland jedes Jahr verzehrt, Tendenz stark steigend. Doch woher das Kaninchenfleisch wirklich stammt, bleibt für den Verbraucher meist im Dunkeln verborgen. Videoaufnahmen, die vor einigen Jahren in Deutschland entstanden, zeigen auf, wie es zugeht in Kaninchenmastbetrieben; unter katastrophalen Bedingungen wird das meiste Fleisch, welches im Handel und auf Wochenmärkten verkauft wird, produziert. Die Industrialisierung hat vor der Kaninchenhaltung nicht Halt gemacht: Auf Drahtgitter gehaltene Tiere sorgen für weniger Personaleinsatz, das Futterband läuft automatisch. Die Tiere plagen unbehandelte Entzündungen und Durchfall aufgrund des Mastfutters, blutige Fehlgeburten sind die Regel. Dabei werden die Tiere alles andere als artgerecht gehalten, in riesigen Masthallen fristen sie ein trauriges und leidvolles Leben. Enge Boxen und dicke Gitterstäbe schnüren den verängstigten Kaninchen buchstäblich die Luft zum Atmen ab. Tageslicht, Heu, Auslauf gibt es nicht. Ein qualvolles Dasein einer gequälten Kreatur; geboren, um zu sterben.

Um den Bedarf an Kaninchenfleisch in Deutschland überhaupt decken zu können, wird viel nach Deutschland exportiert, so z.B. aus Frankreich. Wie die Tiere dort gehalten werden, zeigen Bildaufnahmen, die auch dem Deutschen Tierhilfe Verband e.V. vorliegen. Doch bei unseren europäischen Nachbarn werden die Kaninchen weder in einer Freilandhaltung noch artgerecht gehalten. Masse statt Klasse. Damit die Tiere diese Tortur überhaupt überstehen, werden ihnen meist schon von Geburt an Medikamente verabreicht. Ein Mix aus Antibiotika und Beruhigungsmitteln ist dabei üblich. Dass sich dabei Rückstände im Fleisch bilden können, welche der Verbraucher unter Umständen mitverzehrt, kümmert die Mäster nicht. Der Kot türmt sich unter den Käfigen, Verletzungen werden eiskalt in Kauf genommen. Nach der Tortur in den Masthallen geht es zum Schlachthof. Abtransport zur letzten Station.

Einen ausführlichen Bericht und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Deutschen Tierhilfe Verbandes e.V. unter www.deutschertierhilfeverband.de.

Quelle: newsmax.de


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