Drastische Maßnahmen – Türkei-Touristen sollen mit Tierelend konfrontiert werden

21. Mai 2009

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Tiere-Drastische Maßnahmen
PETA erwägt großflächige Plakatierung mit Schockbildern an türkischen Flughäfen.
Aufgrund der nicht aufhörenden Grausamkeiten an heimatlosen Tieren in der Türkei erwägt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. eine Gegendarstellung zur aktuellen Tourismuskampagne „Türkei – Macht einfach Spaß“ zu veröffentlichen.
Türkeihunde werden gequält – Peta klärt auf

Bereits im März hatten die Tierschützer das zusammen mit türkischen Tierschutzorganisationen entworfene Plakat „Türkei – Einfach die Hölle für Hunde“ an den Türkischen Minister für Kultur- und Tourismus, Minister Günay, gesendet und diesen zum Handeln für die Tiere aufgefordert. Da bislang keinerlei Reaktion aus Ankara kam, plant PETA nun alle türkischen Tourismus-Flughäfen großflächig zu plakatieren.

Türkei Urlaub nicht sehr idyllisch – Peta startet Kampagne gegen Tierquälerei

„Jedes Jahr verbringen auch Hunderttausende Deutsche Touristen ihren Urlaub in der Türkei. www.peta.de/web/im_urlaub.1392.html Vielen von ihnen bleibt das Leid der heimatlosen Tiere gut hinter den Mauern der Hotels verborgen“, so Magdalena Scherk von PETA. „Eine großflächige Plakatierung könnte allen Touristen schon direkt am Flughafen die Augen für die Grausamkeiten in der Türkei öffnen.“

Obwohl die Türkei bereits im Jahr 2004 ein Tierschutzgesetz verabschiedet hat, werden noch heute Tausende von heimatlose Hunden und Katzen Opfer menschlicher Gewalt. Sie werden vergiftet, erschossen, eingesperrt, entsorgt und schier vergessen. PETA fordert nicht viel mehr als dass das Türkische Tierschutzgesetz eingehalten wird und das die Überpopulation von heimatlosen Tieren mittels der Geburtenkontrolle human und nachhaltig eingedämmt wird.
„Potentiellen Türkei-Touristen wird durch die offizielle Werbekampagne der Türkei eine harmonische Urlaubsatmosphäre schmackhaft gemacht, die in der Realität aber Abertausenden von heimatlosen Tieren das Leben kostet. Jedes Jahr werden vornehmlich in touristischen Destinationen „Tiersäuberungen“ vorgenommen, die grausam und völlig zwecklos sind,“ so Scherk weiter. PETA habe jahrelang das Gespräch mit den Behörden gesucht. Jetzt erwäge man, zu drastischen Maßnahmen zu greifen um die verantwortlichen Behörden endlich zum Handeln gegen die Grausamkeiten zu bewegen.

(openPR)

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