Nationalpark Bayerischer Wald – Tourismus Hand in Hand mit Naturschutz
Kleiner Onkel 2. September 2009
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Wie das Internetportal ab-in-den-urlaub.de berichtet, lockt der älteste Nationalpark Deutschlands, der Nationalpark Bayerischer Wald, jährlich viele Besucher an. Gerade erst wurde der über 700 Meter lange Baumwipfel-Pfad eröffnet. Von einer Aussichtsplattform können die Besucher den Blick über die einzigartige Pfanzen- und Tierwelt genießen.
Dass Tourismus und Naturschutz nicht zwingend zwei Seiten einer Medaille sein müssen, zeigt das neue Projekt „Tierisch Wild“ des Nationalparks Bayerischer Wald. Es wird von der Europäischen Union zunächst für drei Jahre mitfinanziert. Oberstes Ziel ist, beide Bereiche erfolgreich miteinander zu verbinden. Nationalparks und ihre Attraktionen können helfen, Umweltbildung und -erziehung der Bevölkerung zu fördern.
Das Informationszentrum und der futuristische Lehrpfad entlang einer Baum-Felsgruppe des Nationalparks in Bayern vermitteln lehrreiche Kenntnisse über das Ökosystem der Region. Zugleich bietet die kurze Auszeit in der Natur die Möglichkeit, den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Durch entsprechende touristische Angebote profitiert auch die regionale Entwicklung des Standortes.
Noch einen Schritt weiter geht die Zusammenarbeit des Nationalparks Bayerischer Wald mit dem Šumava-Nationalpark in Tschechien. Gemeinsam werden thematische Attraktionen und Veranstaltungen für die Besucher beider Nationalparks realisiert. Diese Kooperation ist im zusammenwachsenden Europa bislang einmalig. Beide Gemeinden arbeiten seit dem Beitritt zum Schengener Abkommen zusammen. Seitdem ist es möglich, dass nicht nur die Tiere des Nationalparks, sondern auch die Touristen die Pfade grenzüberschreitend nutzen können. Im Sommer sind die Wege Siebensteinkopf, Mittagsberg, Blaue Säulen und Lackaberg zur Überquerung für Fußgänger geöffnet. Um den Naturschutz zu gewährleisten, verschaffen die Wintermonate den Tieren eine Ruhepause von den Besuchern.
(openPR)
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