Störchin Max fliegt nach Hause

16. Januar 2008


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storch

Die mit einem Sender ausgerüstete Weissstörchin Max befindet sich auf dem Heimflug von ihrem Winterquartier südlich von Cordoba. Noch nie hatte sich das Tier für so kurze Zeit in seinem Winterquartier aufgehalten. Ursache dafür ist möglicherweise das relativ warme Wetter.

(sda) Genau 100 Tage hatte Max diesen Winter im warmen Süden verbracht, wie das Naturhistorische Museum Freiburg mitteilte. Dieses hatte den Vogel im Mai 1999 in Avenches besendert.

Ungewöhnlich ist es nicht: Laut dem Naturhistorischen Museum Freiburg hatte die Störchin auch in den vergangenen drei Jahren den Heimzug Mitte Januar begonnen.

Max blieb diesmal allerdings deutlich weniger lang in seinem Winterquartier als bisher. Das zweitkürzeste Winterquartier von Max habe 117 Tage gedauert, sagte André Aebischer, Verantwortlicher für die Besenderungsprojekte. Das könne mit den warmen Wintern der letzten Zeit zu tun haben.

Max hatte diesmal nicht wie üblich in Nordafrika, sondern ab Ende September südlich von Cordoba überwintert. Statt die Meerenge von Gibraltar zu überqueren, liess sich die Störchin in Andalusien nieder, wo sie sich vor allem in Naturschutzgebieten aufhielt und ernährte.

Max wird nun aller Wahrscheinlichkeit nach weiter nach Frankreich und durch die Schweiz ziehen. Danach dürfte die Störchin zum siebten Mal in Folge nördlich des Bodensees brüten.

Die Störchin ist Weltrekordhalterin in Sachen Lebensdauer für ein Tier, das mit einem Sender ausgerüstet ist. Seine Ortsverschiebungen können im Internet verfolgt werden (www.fr.ch/mhn).

Mmmmh, damit passt sich auch hier die Natur den menschlichen Geflogenheiten an……. Kurzurlaub und anschliessend froh zu Hause zu sein:)


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