Wie wird mein krankes Tier wieder gesund?

29. September 2009

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tiere-krankes TierWenn Hund oder Katze mit Medikamenten behandelt werden müssen, ist das nicht immer einfach. Was Besitzer tun können, lesen Sie hier.
Jedes Mal das gleiche Theater: Sobald Frauchen mit der Tablettenpackung kommt, rennt der zweijährige Retriever davon. Er weiß genau, wann es Zeit für die nächste Medika-mentengabe ist.

Tiere mögen keine Medikamente
Wie schwierig es ist, seinem Haustier bei Krankheit das Medikament zu geben, davon wissen besorgte Tierhalter ein Lied zu singen. Tabletten-bröckchen im Futter oder in Kaustangen versteckt, in Kautabletten-Form, Tropfen – sobald das Tier das meist übel schmeckende Medi-kament im Futter riecht, wird die Mahlzeit verschmäht. Alternativ muss der Halter sein Tier festhalten und per Tabletteneingeber zur Einnahme zwingen – eine für beide Seiten nicht angenehme Angelegenheit. Die Folge: Das Medikament wird in falscher Dosierung oder gar nicht gege-ben; das Tier wird nicht gesund oder sogar noch kränker. Im schlimms-ten Fall können so chronische Krankheiten entstehen.

Medikamenteneinnahme genau kontrollieren
„Ein Hund mag keine bitteren Tabletten fressen“, berichtet der Tierarzt Dr. Jörg-Peter Popp aus seiner Klinik in Dresden. „Deshalb muss der Besitzer umso genauer darauf achten, dass sein Liebling die genaue Dosis einnimmt und außerdem regelmäßig sein Medikament bekommt.“ Experten sehen in Medikamenten, die der Tierarzt verabreicht noch die besten Voraussetzungen für die Therapie. Schwierig sind vor allem Präparate, die mehrfach vom Besitzer gegeben werden müssen.

Nicht immer ist das Haustier schuld
Manchem Tierhalter ist es ein Greuel, seinem Hund oder der Katze ein Medikament zu geben. Gerade bei älteren Besitzern sind auch physisch Grenzen gesetzt. Gibt es Schwierigkeiten, das Tier festzuhalten oder muss es gar eingefangen werden, wird gerne eine Dosis ausgesetzt oder die Behandlung wird komplett abgebrochen.

Neue Medikamente schaffen Abhilfe
Die meisten Medikamente gibt es schon in unterschiedlichen Darreichungsformen, sodass für jedes Tier die optimale Form gewählt werden kann. Das ist für das Tier als auch für den Halter stressfreier und leichter. Das Tier muss nicht festgehalten oder manipuliert werden, damit es seine Medikamente nimmt.

Moderne Präparate wie z. B. ein neues Antibiotikum zur Behandlung von Entzündungen von Haut und Weichteilen sowie der Harnwege (von Pfizer) müssen nur einmal vom Tierarzt gespritzt werden. Die Wirkung des Arzneimittels hält bis zu zwei Wochen an und ersetzt die tägliche Medikamentengabe – so wird der Tierhalter von der Belastung befreit, regelmäßig an Tabletten denken zu müssen und sie zu verabreichen.

Hilfe vom Experten
Als Tierhalter sollten Sie sich unbedingt vom Tierarzt zeigen lassen, wie das Medikament gegeben werden muss. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Halten Sie sich unbedingt an die Verordnungsanweisung Ihres Tierarztes. Nur so kann Ihr Liebling schnell wieder gesund werden.

(openPR)

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